Spunktour

Wir hatten Besuch aus Österreich. Sieben Pädagogikstudenten aus Wien besuchten vergangenen Montag unsere Schule.

Während zwei Wochen touren sie in der Schweiz und in Oesterreich umher und besuchen verschiedene Schulmodelle.  Für uns war es eine wunderbare Begegnung mit interessanten und hochmotivierten Leuten. Auch unsere Schülerinnen und Schüler hatten ihren Spass. Eine Lektion übernahmen die Studentinnen und Studenten und boten einen Workshop im Jonglieren an.

Mehr Informationen zur Spunktour:
http://www.spunktour.wordpress.com/

 

Schaffhausen

Elternbrief 18/19.1

Liebe Eltern

Der Sommer war gross…und heiss!

Nachdem wir am Schulfest drei Schülerinnen und Schüler verabschiedet haben, dürfen wir für das kommende Schuljahr vier neue Schülerinnen und Schüler willkommen heissen. In die erste Klasse kommen Salomé Sommerund Jasmin Aeschlimann. Beide sind Lindentalerinnen, deren Väter schon hier zur Schule gegangen sind. In die zweite Klasse kommt Nathanael Stutz. Er ist der Bruder von Sarai, welche die vierte Klasse besucht. Die vierte im Bunde ist Julie Ritschard. Sie ist die Schwester von Noelle in der neunten Klasse. Wir hoffen, dass alle vier sich in der Schule gut einleben und sich wohlfühlen werden.

Willommen heissen möchten wir auch Nadia Spörry. Sie ist Heilpädagogin und wird jeweils am  Montag Nachmittag in der Schulstube mithelfen und gleichzeitig mit Nathanael arbeiten.

Wie gewohnt begeben wir uns in der dritten Schulwoche in die Landschulwo-che.  Wir reisen nach Hallau in den Kanton Schaffhausen. Vreni Hänni wird in der Küche die Kelle schwingen und Barbara Stutz wird als Begleitperson mithelfen im Lagerbetrieb. Dabei wird sie auch die Betreuung ihres Sohnes Nathanael übernehmen, der auf Gehhilfen angewiesen ist und noch zusätzlich medizinische Betreuung braucht.

Unser Schulfest war auch bei extrem heissem Wetter ein Erfolg. Obwohl etwas weniger Leute zum Fest kamen, durften wir ein schönes und fröhliches Fest erleben. Nur Dank eurer Mithilfe war dieses Fest überhaupt möglich. Damit auch ihr einmal euch gemütlich an den Tisch setzen könnt, werden wir am 19. September euch ein Raclette servieren.

Bedanken möchten wir uns auch bei Peter Soltermann, der während neun Jahren die Arbeitsgruppe „Begleitung“ geleitet hat. Diese Arbeitsgruppe wurde ins Leben gerufen, nachdem die Schulkommissionen in der Gemeinde Vechigen abgeschafft wurden und stattdessen eine Bildungkommission auf Gemeindeebene installiert wurde.  Die Arbeitsgruppe setzt sich aus Eltern der Schülerinnen und Schülern zusammen und hilft das Modell Gesamtschule mitzudenken und mitzugestalten. An der Hauptversammlung des Vereins im Mai hat Peter demissio-niert. Seine Nachfolge übernimmt Bernhard Ammann. Besten Dank für all euren Einsatz.

Am Montag, 10. September werden sieben Studentinnen und Studenten aus Wien unserer Schule einen Besuch abstatten. Während zwei Wochen touren sie mit ihrem VW-Bus zwischen Oesterreich und der Schweiz herum und besuchen verschiedenste Schulen und Schulmodelle. Dabei werden sie auch Foto und Filmaufnahmen machen. Wenn jemand nicht möchte, dass ihr/sein Kind auf den Aufnahmen erscheint, bitten wir euch uns dies mitzuteilen.

Beiliegend schicken wir euch den neuen Fahrplan, welchen wir zusammen ausgearbeitet haben, eine Klassenliste und einen Stundenplan.

Wir freuen uns auf den Start mit der neu zusammengestellten Klasse und auf erfrischende Herbsttage. Seid alle herzlich gegrüsst.

Heimatland!

Elternbrief 17/18 – 4

Lindental, 18. April 2018

 Nicht wo du die Bäume kennst, wo die Bäume dich kennen, ist deine Heimat.

sibirisches Sprichwort

Liebe Eltern

Ich möchte allen nochmals herzlich danken, die mitgeholfen haben an der Lindentaler Spinetrevoluzion. Es war ein lehrreiches und wertvolles Projekt für die Schülerinnen und Schüler, die viel Freude an den stets ausverkauften Vorführungen hatten.

Ein reich befrachtetes Quartal liegt hinter uns… ein reich befrachtetes Quartal steht uns bevor.

Mit dem Quartalsthema „Heimatland!“ steigen wir in den  letzten Abschnitt dieses Schuljahres. Den Schwerpunkt setzen wir dabei vor allem auf geografische und geschichtliche Themen. So werden wir uns mit der unmittelbaren Umgebung (Lindental und Gemeinde) und der erweiterten Umgebung (Kanton, Schweiz) befassen.

Die Lektüren im kommenden Quartal habe ich wie folgt ausgewählt: 1. Klasse liest „Violetto“. Der kleine Drache ist nicht gleich wie die andern und hat einen schwierigen Weg zu bestreiten, bis er so akzeptiert wird, wie er ist. Die 2. Klasse liest weiter im Buch Frosch und Kröte. Die 3. und 4. Klasse begibt sich mit Hund Müller auf Verbrecherjagd. Hund Müller besitzt die Fähigkeit Geld zu erschnüffeln. Die 5. und 6. Klasse liest Miesel und der Kakerlakenzauber. Miesel  wird durch einen Zauber geschrumpft und lebt fortan auf der Eisenbahnanlage von Basil, seinem gesetzlichen Vormund. Spannend wird erzählt, wie Miesel sich aus dieser misslichen Situation befreien kann. Die Oberstufe liest Zeit der Wunder von Anne-Laure Bondoux. Gloria, die Frau eines tschetschenischen Rebellen, bringt Koumail aus dem Kaukasus nach Frankreich, wo er angeblich zu seiner Mutter gebracht werden soll. Doch kaum erreichen sie die französische Grenze, verschwindet Gloria und für Koumail wird es nochmals so richtig hart.

Am 4. Mai findet die alljährliche Hauptversammlung der Mitglieder des Vereins „Pro Gesamtschule Lindental“ statt. Nach dem formellen Teil wird Sigi Amstutz, pensionierter Lehrer aus Bolligen, von seiner Zeit als Lehrer im Turbach bei Gstaad erzählen. Im vergangenen Jahr wurde Sigi Amstutz von der ZeitungBund ein Preis verliehen für seinen Text: „Überhör keinen Baum und kein Wasser“. In diesem Text plädiert Amstutz,nicht in der Schule über Dinge zu grübeln, die mit der Lebenswelt nichts zu tun haben, sondern am Bach zu lernen und kompetent zu werden, um das Leben selbst meistern zu können. In seinem pädagogischen Alltag, spielte auch das Theater wichtige Rolle.

Für das Schulfest sind wir wie jedes Jahr auf eure tatkräftige Mithilfe angewiesen. Heuer wird es am Sonntag, den 1. Juli stattfinden. Die Kinder freuen sich schon jetzt auf den schönsten Schultag des Jahres

Wie gewohnt behalten wir uns vor, die Schulreise dann zu machen, wenn es schön ist. Deshalb werden wir den Termin kurzfristig festlegen und mitteilen. Der Ausflug wird in der letzten Schulwoche entweder am 4., 5. oder 6. Juli stattfinden.

Viva la Revolutión

Elternbrief 17/18 – 3

Lindental, 4. Januar 2018

Liebe Eltern

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen ist es schwer.“

Seneca

         Viva la Revolución!

In unserer Schule brodelt es. Die Schülerinnen und Schüler planen eine Revolution… Sie sind nicht mehr zufrieden mit dem momentanen Zustand und wollen alles selber in die Hand nehmen.

Endlich!

Genauso werden wir unser neues Quartal beginnen. Peter Glatz hat den Anfang eines Theaterstücks geschrieben, der mit einem Aufstand der Schülerinnen und Schüler beginnt. Die Schüler haben es satt, dass ihnen immer alles vorgesagt wird. Sie wollen endlich selber anpacken und ihre Bestimmung in die richtigen Bahnen lenken. Jeder einzelne wird sich dazu seine Gedanken machen und dies in irgendeiner Form im Theaterstück vorführen. Was dabei herauskommen wird, werden wir in der letzten Woche des Quartals sehen können.

Nach fünf Jahren ist es wieder an der Zeit, dass wir uns an ein Theaterstück wagen. Diesmal ist der Anfang des Stückes geschrieben und der Ausgang völlig offen und wird von den Schülerinnen und Schülern selber bestimmt und gespielt.

Dies wird natürlich ein paar Aenderungen im Schulalltag mit sich bringen. Zu Beginn werden wir an voraussichtlich zwei Nachmittagen mit der ganzen Klasse Uebungen zum Theater- und Rollenspiel machen und in die Ausgangslage des Stückes tauchen. In den folgenden vier Wochen wird Peter Glatz an verschiedenen Tagen zu uns in die Schule kommen und mit einzelnen Schülerinnen und Schülern oder Schülergruppen während des Schulunterrichts arbeiten. In der Sondersportwoche werden wir intensiver am Theaterstück arbeiten und versuchen, die einstudierten Szenen miteinander zu verknüpfen. Wenn die Wetterbedingungen es zulassen, werden wir bestimmt den einen oder andern schönen Tag auch nützen, um Ski zu fahren oder uns sonst sportlich zu betätigen. Danach bleiben uns noch vier Wochen, um in einzelnen Stunden dem Stück den letzten Schliff zu geben. Première wird voraussichtlich der Donnerstag, 29. März. Weitere Vorführungen sind in der darauffolgenden Woche (nach Ostern) jeweils am Abend vorgesehen.

Am kommenden Montag werden wir einen neuen Schüler bei uns in der Klasse begrüssen dürfen. Er kommt in die vierte Klasse. Somit werden wiederum alle Klassen in unserer Gesamtschule vertreten sein. Steiners werden im Frühjahr ins Lindental ziehen. Damit es nicht zu viel Schulwechsel gibt, haben sie beschlossen, N. schon ab Januar bei uns einzuschulen. Wir wünschen Nico einen guten Start in der Schule und hoffen, dass er sich gut einleben wird in seiner neuen Umgebung.

Vom 22. Januar bis 9. Februar werden Damian Howald und Anna Deppeler von der PH Bern ein Praktikum in unserer Schule absolvieren. Ihr Tätigkeitsfeld wird hauptsächlich im 2. Zyklus (3.-6. Klasse) sein. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Wie immer gibt es für die Schülerinnen und Schüler eine Lektüre im neuen Quartal. Sie haben kaum etwas mit dem Thema „Revolution“ zu tun und wurden von mir nach Gutdünken ausgewählt. Die 2. Klasse liest „Frosch und Kröte“. Eine wunderbare Geschichte, die durch das ganze Jahr führt und immer wieder zum Schmunzeln verleitet. Die 3. und 4. Klasse bekommt es mit den Heuhaufen-Halunken zu tun. Landkinder wollen aus dem Alltagstrott ausbrechen und ein krummes Ding drehen. Dies gelingt ihnen nur bedingt… den gewöhnlichen Alltag hebeln sie jedoch aus. Die 5. Klasse nimmt Einblick mit Charlie in die phantatstische Schokoladenfabrik des Herrn Wonka. Dort werden die verrücktesten Süssigkeiten fabriziert. „Charlie und die Schokoladen-fabrik“ heisst das Buch. Die 6. und 7. Klasse lesen „Krabat“, ein Klassiker von Ottfried Preussler. Der Waisenjunge Krabat absolviert seine Lehrjahre in einer Mühle und muss feststellen, dass dort die Schwarze Kunst unterrichtet wird. Nur knapp kann er diesem Wahnsinn entrinnen. Einen Thriller gibt es für die 8. und 9. Klasse. Sie lesen „Operation Ocean Emerald“. Aaro findet mit seinem Freund die Reisepapiere einer französischen Touristin. Er will diese Papiere in Geld umwandeln und gerät dabei in die Fänge einer Verbrecherorganisation.

Für das Jahr 2018 wünschen wir euch allen viele gute Erlebnisse und Erfahrungen, auch wenn diese nicht revolutionär sind.

Elternbrief „Afrika“

Lindental,   11. Oktober 2017

Watoto wote wana haki sawa

Liebe Eltern

„Watoto wote wana haki sawa“ ist Swahili (eine afrikanische Sprache) und heisst: Alle Kinder haben die gleichen Rechte. Diesen Spruch schrieb Juma, ein Strassenkind aus Tansania auf eine Mauer. Womit jedem von uns schon klar ist, dass dem nicht so ist.

Im kommenden Quartal werden wir uns mit dem Kontinent Afrika befassen. Ein Gebiet, das etwa 735 mal grösser ist als die Schweiz. Die Unterstufe wird sich vor allem mit verschiedenen Volksstämmen und deren Lebensgewohnheiten sowie der Fauna dieses Landes auseinandersetzen. Die Oberstufe wird sich mit den geschichtlichen Themen, insbesondere mit dem Kolonialismus sowie geografische und klimatische Begebenheiten beschäftigen. Dabei werden wir ganz bestimmt auf die aktuelle Situation der Asylantenströme und die Menschenrechte im Besonderen zu sprechen kommen.

In den Lektüren liest die Unterstufe „Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika“. Eine witzige Geschichte, in welcher zwei Geschwister, einen vom Zoo ausgebüxten Elefanten in die Freiheit nach Afrika zurück begleiten. Die 5. und 6. Klasse liest das Buch „Juma“. Es handelt von einem Jungen aus Tansania, dessen Lebenssituation kaum etwas anderes zulässt, als ein Strassenkind in einer Stadt zu werden. Sein Schicksal endet glücklicherweise für ihn gut. Die Oberstufe liest „Die Nacht der Jäger“. Hier geht es einerseits um eine Liebesbeziehung zwischen einer Weissen und einem Massai und dem Kampf gegen Wilderer, die auf das Elfenbein der Elefanten aus sind. Hier wird aufgezeigt, wie verschiedenen mit der Natur in der Serengeti umgegangen wird. Idealisten kämpfen gegen korrupte Regierungsbeamte.

Es ist vorgesehen eine kulturelle Veranstaltung zum Thema Afrika zu organisieren. Diese wird Ende November stattfinden. Genauere Angaben dazu werden noch folgen.

Im letzten Elternbrief konnte ich unsere neue IF-Lehrperson (IF = individuelle Förderung) nicht vorstellen, da ich bis zum gegebenen Zeitpunkt keine Informationen über sie hatte. Dies möchte ich nachholen. Jeweils am Donnerstag Nachmittag, kommt Silvana Gfeller zu uns ins Schulhaus um mit einzelnen Schülerinnen und Schülern individuell zu arbeiten. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Die „offene Woche“ findet wie gewohnt in der 1. Novemberwoche statt. Ab Dienstag bis Freitag bietet sich allen Leuten die Möglichkeit, Einblick in den Schulalltag im Lindental zu nehmen. Die Türe ist jeweils in den Morgenstunden offen für alle. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Wie gewohnt werden wir das Jahr abschliessen mit dem Altjahrshöck. Alle, welche in einer Arbeitsgruppe mitarbeiten, sind mit ihren Partnern eingeladen zu einem Raclette-Abend. Zeit und Ort werden noch bekanntgegeben.

Wir wünschen euch allen eine spannende und gefreute Zeit

Elternbrief „Appenzellerland“

Elternbrief 17/18 – 1

Lindental, 10. August im Jahre 1 nach Käthy Germann

Liebe Eltern

Vor genau neun Jahren begann schon einmal die „Nach-Käthy“ Zeitrechnung. Damals hatte Susanne Veress die Stunden von Käthy übernommen. Diese ist in den vorzeitigen Ruhestand getreten…um zwei Jahre später mit den Flötlern wiederum einzusteigen. Obwohl Käthy in gewissen Jahren nur mit Kleinpensen bei uns angestellt war, hat sie die letzten zwanzig Jahre stark geprägt und mehreren Schülergenerationen geholfen sich im Schulalltag zurechtzufinden. Es war auch Käthy, die die Geheimnisse, wie man eine neunstufige Klasse überhaupt führen kann, an uns Lehrer weitergegeben hat. Sie hat also einen grossen Anteil daran, dass es die Schule überhaupt noch gibt und hat mit ihrem grossen Engagement dazu beigetragen, dass uns die Arbeit nicht über den Kopf gewachsen ist. Dafür möchten wir ihr noch nachträglich vielmals danken und ihr in ihren neuen Aufgaben viel Freude und Befriedigung wünschen.

Die „Nach-Käthy“ Zeitrechnung beginnt nun endgültig im kommenden Schuljahr. Trotz dieses einschneidenden Ereignisses wird der Schulalltag im Grossen und Ganzen gleich weiterlaufen. Ronny Rüefli wird die Stunden von Käthy zusätzlich übernehmen und somit auch am Mittwochmorgen in der Schule präsent sein. Die Schulstunden sind gleich geblieben. Es wurden nur einzelne Fächer abgetauscht. Die grösste Veränderung ist wohl, dass nun Ronny Rüefli die Englischstunden und die Freifächer Perkussion und Ukulele erteilt.

Zum Schulbeginn möchten wir die beiden neuen Erstklässler Siro Rüefli und Jonas Hug herzlich willkommen heissen. Siro hat mit seinem Bruder Noah und seinem Vater einen sicheren Rückhalt. Er wird sich dadurch bestimmt schnell einleben in unserer Schule. Jonas ist seit bald vier Jahren ein fester Bestandteil unseres Alltags, da er gleich oberhalb der Schulstube wohnt. Für ihn dürfte der Umstand, keinen Schulweg mehr zu haben, die grösste Veränderung sein. Die beiden werden nur eine kurze Gewöhnungszeit erhalten, da wir uns wie gewohnt in der dritten Schulwoche ins Lager begeben werden. Diesmal gehen wir nach Wald in den Kanton Appenzell Ausserrhoden. Detaillierte Angaben dazu werden in der zweiten Schulwoche folgen.

Unsere Schule verfügt mit der Begleitgruppe über eine Art Elternrat. Diese Gruppe trifft sich 5-6 Mal im Jahr und bespricht mit der Lehrerschaft die aktuelle Schulsituation sowie pädagogische Ideen und Ereignisse, die die Schule betreffen. Diese Arbeitsgruppe hat keine Entscheidungskompetenzen und dient als Austausch- und Ideenplattform, in welcher offen miteinander diskutiert wird. Zurzeit wird die Arbeitsgruppe Begleitung (AG Begleitung) geleitet von Peter Soltermann. Nebst der Lehrerschaft sind in dieser Gruppe: Leonie Schärer, Hermann Alter, Bernhard Ammann, Ruth Türler und Thomas Stutz. Neu wird Monika Hug zur Gruppe stossen. Diese Arbeitsgruppe steht allen Eltern offen. Damit eine Kontinuität entsteht, verpflichten sich die Gruppenmitglieder mindestens für ein Jahr mitzuwirken.

Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie unsere Schule durch kleine Veränderungen ein neues Gesicht bekommen hat, und die Grundwerte trotzdem gleich geblieben sind. Diese kleinen Veränderungen sind für das Überleben unserer Schule und für das Leben überhaupt nötig, um für künftige Herausforderungen bereit zu sein.

Wir wünschen euch allen Neugier und Offenheit für Neues und ein erlebnisreiches Quartal.

Elternbrief „Brot und Salz“


Lindental, 21. April 2017

Liebe Eltern

Brot und Salz gehören in vielen Kulturen zu den Grundnahrungsmitteln. Beides hat seit je her einen wichtigen Stellenwert und galt als wertvoll. Heute nehmen wir es nicht mehr als wirklich wertvoll wahr, da wir es uns im Ueberfluss leisten können. Es ist wie mit vielem, das im Alltag selbstverständlich geworden ist.

Brot und Salz heisst das neue Quartals-thema. Dabei werden wir in der Unterstufe selber Korn anpflanzen und mit dem eigenen Mehl Brot backen. Wir werden die Wichtigkeit des Salzes und dessen Gewinnung kennen lernen.

Seit anfangs Februar haben wir eine neue Schülerin in unserer Klasse, Noelle Ritschard. Sie geht in die siebte Klasse. Wir möchten sie nachträglich noch willkommen heissen und hoffen, dass sie sich bei uns wohl fühlt und die Schulzeit gut bei uns abschliessen kann.

In den verschiedenen Klassen haben wir Lektüren, die diesmal nicht direkt mit unserem Thema zu tun haben. Die zweite Klasse liest: Viele Grüsse, deine Giraffe. Die Giraffe möchte wissen, wer am Ende des Horizonts lebt. In einem regen Briefwechsel mit einem Pinguin stellt sich die Giraffe diesen vor, was am Ende nicht wirklich der Realität entspricht. Die vierte Klasse liest einen Klassiker von Preussler, Die kleine Hexe. Wenn die kleine Hexe zu jung ist um auf den Blocksberg mit den andern Hexen mitzufeiern, möchte sie wenigstens eine gute Hexe sein. Dies führt jedoch zwangsläufig zu Schwierigkeiten. Die fünfte und sechste Klasse liest Stuart Horten. Stuart muss gegen seinen Willen Wohnort wechseln. Er ist unzufrieden und unglücklich. Doch gerade jetzt kommt er einem Geheimnis von mechanischen Geräten auf die Spur, welche sein Grossvater erfunden hatte. In der siebten und achten Klasse lesen wir Löcher, eine witzige Geschichte, in welcher Stanley Yelnats in einem Straflager gemeinen Machenschaften auf den Grund kommt und alles aufdeckt. Die neunte Klasse liest zum Abschluss White zone – letzte Chance. Sechs Jugendliche verbringen quasi als letzte Bewährungschance ein halbes Jahr auf einer Station in der Antarktis. Dies endet ziemlich turbulent. Eine Geschichte mit viel Action, in welchem Freundschaften und Werte einen hohen Stellenwert haben.

Am 19. Mai findet die Hauptversammlung unseres Vereins „Pro Gesamtschule Lindental“ statt. Im Anschluss daran haben wir zum Thema Salz und Brot Jürg Wyss von der Firma JUMI in Boll eingeladen. Er erzählt uns vom Werdegang und den Produkten ihres Betriebs. Von der Belperknolle zum Piemonteser Rind lautet der Titel der Veranstaltung. Im Anschluss daran, bietet JUMI das Salz und der Verein das Brot für alle Anwesenden an.

Wie in den vergangenen Jahren möchten wir am Mittwoch, 10. Mai einen Elternabend durchführen. An diesem Abend organisieren wir uns für das kommende Schuljahr. Stundenplan, Fahrdienst, Mittagstische und Planung des neuen Schuljahres werden besprochen und eingeteilt.

…und dann folgt wieder das Schulfest, das Salz in unserem Brot.

Wir wünschen euch allen ein gutes Quartal und das tägliche Entdecken des Salzes in unserem Leben.

Elternbrief „Winterschlaf“

Lindental, 4. Januar 2017

Liebe Eltern

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns. Der Verein mit all seinen Mitwirkenden hat im Sommer für ein gigantisches Schulfest gesorgt und in den Wahlen
im Herbst so viel Stimmen erhalten, dass es für zwei Sitze in der Bildungskommission reicht. Hier sind viele engagierte Leute am Werk. Natürlich hat Einsatz etwas Befriedigendes, wenn er positiv belohnt wird. Dennoch muss alles initiiert und angegangen werden, damit überhaupt etwas in die Gänge kommt. Da hat unser Vorstand sehr gute Arbeit geleistet. Besten Dank.

Das neue Quartalsthema heisst „Winterschlaf“. Dies heisst nicht nur abschalten und nichts tun. Damit gemeint sind auch „überdauern“, mit der gegebenen Situationen und Bedingungen zurecht- kommen, sich zurückziehen, in-sich-gehen und sich sammeln, um danach vorbereitet zu sein, um neue Situationen und Bedingungen anzugehen. Auch wir in unserer Schule müssen uns dauernd neu ausrichten und uns den gegebenen Situation anpassen. So werden wir auf Ende dieses Schuljahres Käthy Germann ersetzen müssen und im Schulalltag Strukturen schaffen, die dem Lehrplan 21 entsprechen. Wenn wir uns nun in den Winterschlaf begeben, schaffen wir die nötigen Voraussetzungen für die kommende Zeit.

In der Lektüre habe ich für die 2. Klässler „Leo Schmetterling“ vorbereitet. Leo ist tollpatschig und unbeliebt. Er zieht sich zurück. Ein grünes Männchen hilft ihm seine Aengste und Sorgen mit ein paar Tricks zu bewältigen, um schlussendlich den innigsten Wunsch zu erreichen. Die vierte und fünfte Klasse liest: „Die Abenteuer des starken Wanja.“ Wanja wird auserwählt, die Nachfolge des Zaren zu übernehmen. Um dieses Amt antreten zu können, zieht sich Wanja zuerst lange zurück, um danach in vielen Abenteuern zu beweisen, dass er der Bürde dieses Amtes gewachsen ist. Die sechste und siebte Klasse wird den Klassiker „Die unendliche Geschichte“ lesen. Auf der Suche nach Anerkennung und Liebe entdeckt Bastian das Buch „Die Unendliche Geschichte“. Während des Schulunterrichts verkriecht sich Bastian auf dem Speicher der Schule, um in diesem Buch zu lesen, und um in Fantasien zu erkennen, was wirkliche Liebe ist. Die 8. und 9. Klasse liest: „Im Niemandsland“. Hal hat verschiedene kriminelle Taten begangen und ist dafür auch in einem Jugenderziehungsheim eingesessen. Nach seiner Flucht mit Alabama Moon muss Hal jedoch eine Strafe im berüchtigten Gefängnis Hellenweiler absitzen. Hal nimmt sich vor, keine weiteren Schwierigkeiten mit der Obrigkeit zu haben, damit er endlich im Alltag in Freiheit Fuss fassen kann. Er zieht sich zurück und will um keinen Preis auffallen. Dabei zeigt sich, dass er selber vieles gar nicht bestimmen kann und abhängig ist von dem, was rund um ihn passiert. Nur mit viel Glück kann Hal aus dieser perspektivlosen Situation ausbrechen.

Die Sondersportwoche wird künftig vor den Sportferien stattfinden, da diese von der siebten auf die neunte Kalenderwoche versetzt wurde. Das Konzept dieser Sondersportwoche bleibt gleich und wird somit nach dem Wetter und den Schneeverhältnissen ausgerichtet. Das Programm wird kurz davor erstellt.

Wir wünschen euch allen einen guten Winterschlaf

Elternbrief „von Panama bis Feuerland“

Lindental,   12. Oktober 2016

Liebe Eltern

dsc_6217Er ist doch noch gekommen, der Herbst. Auch im Wissen, dass jeder Sommer zu Ende geht, realisieren wir ganz plötzlich, dass die Zeit der warmen Tage zu Ende ist… und hoffen auf einen farbigen Herbst.

Die Ereignisse kurz vor dem Quartalsschluss haben uns dies- wie schon so oft -wieder vor Augen geführt. Es ist wiederum jemand gestorben, der viel für unsere Schule getan hat. Jürg Germann hat nicht nur Käthy stets unterstützt bei der Arbeit in unserer Schule, er hat auch tatkräftig mitgeholfen in ganz verschiedenen Bereichen. Wir sind stolz, einen Menschen wie ihn kennen gelernt zu haben und sind dankbar für seine wertvolle Mitarbeit. Käthy wünschen wir viel Kraft und Energie im Schulalltag und zu Hause bei ihren Kindern und Enkelkindern.

Das neue Quartalsthema heisst „Von Panama bis Feuerland“. Wir werden uns mit der Geschichte und der Geografie des südamerikanischen Kontinents befassen. Ein Thema reich an interessanten Aspekten, wie es in den Lektüren klar zum Ausdruck kommen wird. Obwohl wir mit den Mayas auch Gebiete oberhalb Panamas einbeziehen werden.

Für die zweite Klasse habe ich ein Buch ausgewählt, das nicht zum Thema passt, aber den Lesefertigkeiten der Schülerinnen und Schüler entspricht. Frosch und Kröte erleben in wunderbaren Geschichten gemeinsam ein ganzes Jahr. Die 4. und 5. Klasse gehen mit Anna und Philipp zu den Mayas. Dort nehmen sie Einfluss auf die Wahl des neuen Maya-Königs. Sie sind jedoch überglücklich aus dieser Zeit wieder zurückzukehren. Die 6. und 7. Klasse liest das Buch „Sie hiessen die Feinde willkommen“. Anina, ein Mädchen aus dem Stamm der Tainos erlebt, wie die Weissen ihr Land entdecken. Von Anfang an spürt sie, dass dies kein gutes Ende nehmen wird. Die überhebliche Art der Spanier, ihre Goldgier aber auch das Leben einzelner Volksstämme untereinander wird in eine spannende Geschichte verpackt. Die 8. und 9. Klasse liest „Diebe“. Dieses Buch handelt in einer südamerikanischen Grossstadt und zeigt, wie Kinder unter schlimmen Bedingungen mit illegalen Mitteln den Alltag durchstehen. Ein Buch, das einem sehr nahe geht.

In der dritten Quartalswoche steht allen Eltern und sonst interessierten die Schultür offen. Ohne Anmeldung kann man in dieser Woche einen kleinen Blick in den Schulalltag unserer Gesamtschule werfen. Diese Woche ist fast nicht mehr wegzudenken und Schülerinnen und Schülern freuen sich darauf. In der Kaffeepause gibt es jeweils neue Kontakte und interessante Gespräche.

Am Zukunftstag haben die 5.-7. Klässler die Möglichkeit, bei ihren Eltern oder bei sonst einem Bekannten, Einblick in den Berufsalltag zu gewinnen. Wieso nicht einmal mit dem Götti oder mit jemanden, der einen spannenden Beruf hat, einen Tag verbringen?

Für alle, die in einer Arbeitsgruppe sind, findet in den Weihnachtsferien der Altjahrhöck statt. Dies als Dank für die Arbeit, die hinter den Kulissen geleistet wird.

Wir wünschen euch allen einen farbenprächtigen Herbst