Quartalsbrief „Bumerang und Känguru“

Lindental,  12. Oktober 2022

Nach dem ersten kurzen Quartal, wo es darum ging sich ans Neue zu gewöhnen und eine erste Bestandesaufnahme zu machen, möchten wir gut erholt und mit vielen neuen Ideen ins nächste Quartal steigen. Das Thema lautet „Bumerang und Känguru“. Wir werden uns für die nächsten zehn Wochen mit Australien, seiner Geschichte, Geografie und seinen Besonderheiten auseinandersetzen. Die Oberstufe wird sich vor allem mit der Entdeckung und Besetzung dieses Erdteils durch die Engländer, sowie deren Umgang mit der indigenen Bevölkerung befassen. Die 1. bis 4. Klasse lernt die Besonderheiten dieses Kontinents und deren speziellen Tiere kennen.

Wie alle Jahre werden wir wieder eine „Woche der offenen Tür“ durchführen. Für die Eltern besteht somit die Möglichkeit, das eigene Kind im Schulalltag zu beobachten und zu sehen, wie es mit seinen Mitschüler*innen zusammen-arbeitet. Alle sind  ohne Anmeldung herzlich eingeladen.

Die Zeit bis Weihnachten möchten wir nützen, um mit allen Eltern und Schüler*innen ein Gespräch zu führen. Es soll ein Austausch sein zwischen Eltern, Lehrer*in und Kind. In erster Linie geht es um das Wohlbefinden des Kindes und wie wir die verbleibende Zeit des Schuljahres gestalten wollen, damit wir alle dabei zufrieden sind. Wir bitten euch, noch vor Weihnachten einen Termin mit uns abzumachen.

Ausser für die erste Klasse, gibt es für alle eine Lektüre. Die zweite Klasse liest: „Oh wie schön ist Panama“, die dritte und vierte Klasse „Emma und der Dschinn“. Diese beiden Bücher haben nichts mit dem Quartalsthema zu tun, passen aber zu den Lesefertigkeiten dieser Klassen. Die fünfte Klasse lernt Kawasaki, den Koalabären kennen. Dieser landet in Europa und gerät einem übeln Typen in die Hände, der ihn ausstopfen will. Die sechste und siebte Klasse befasst sich mit dem Buch „Löcher“. Diese Geschichte spielt sich zwar in Amerika ab, erinnert jedoch an die 

Strafgefangenenlager, welche die Briten in Australien eingerichtet hatten. „Unter dem Himmel Australiens“ heisst das Buch der achten und neunten Klasse. Es handelt von zwei Freundinnen, welche im 19. Jahrhundert von einem neuen Leben in Australien träumen. Bald einmal geraten sie in ein Abenteuer mit machthungrigen Viehbaronen, australischen Indigenen und der ganz grossen Liebe.

Der Altjahrhöck betrifft alle, die in einer Arbeitsgruppe des Vereins involviert sind. Das Fondue soll ein Dankeschön sein für eure Mitgestaltung an unserer Schule. Die Partner*innen sind dabei auch eingeladen.

Ab November werden wir am Donnerstag jeweils einen Mittagstisch in der Schule durchführen. Alle Schüler*innen können daran teilnehmen. Der eine oder andere Elternteil von euch hat sich letzten Frühling bereit erklärt an diesem Projekt mitzudenken und mitzuhelfen. Die Idee dabei ist, dass maximal einmal im Monat beim Kochen und Essen mitzuhelfen.

Quartalsbrief Aemmitau

Das kommende Schuljahr bringt einige Neuerungen mit sich. So möchte ich Frau Franziska Marty, als neue Lehrerin an unserer Schule herzlich willkommen heissen. Die meisten unter euch durften sie an verschiedenen Anlässen vor den Ferien schon kennen lernen. Ich wünsche Frau Marty viel Befriedigung im täglichen Umgang mit den Kindern und freue mich, mit ihr zusammenarbeiten zu dürfen. Mit dem Wechsel haben wir auch teilweise die Unterrichtsfächer neu verteilt. 

In der ersten Klasse werden zwei neue Kinder ihre Schulzeit beginnen: Mila Jaun und Lukas Aebi. Beide wohnen praktisch nebeneinander in der Mitte des Lindentals. Wir wünschen den beiden einen guten Start in den Schulalltag und sind überzeugt, dass sie sich schnell bei uns einleben werden. 

In der siebten Klasse werden auch zwei neue Schüler unsere Klasse bereichern: Michael Knechtenhofer aus Boll und Kian Jaussi aus Utzigen. Wir durften beide im vergangenen Schuljahr bei einer Schnupperwoche in unserer Klasse kennen lernen. Wir freuen uns auf die beiden und hoffen, dass sie einen guten Wiedereinstieg in die Schule haben werden.

Gleich in der zweiten Schulwoche werden die 7. und 8. Klasse die BAM (Berufs-und Ausbildungsmesse) besuchen. Die anderen Schülerinnen und Schüler der 5.,6. und 9. Klasse werden an diesem Nachmittag keinen Unterricht haben. 

In der dritten Schulwoche findet wie immer unsere Landschulwoche statt. In diesem Jahr gehen wir nicht so weit weg, nämlich ins Emmental nach Signau. Wir haben vor, die Anreise mit den Schülerinnen und Schülern der 5. bis 9. Klasse mit dem Fahrrad zu unternehmen.  Genauere Informationen zu dieser Woche werden noch folgen. 

Der Fahrplan, den wir am Elternabend erstellt haben, gilt ab dem ersten Schultag und dauert voraussichtlich bis Ende November. Rechtzeitig werden wir einen „Winterfahrplan“ erstellen, damit wir für die kalte Saison vorbereitet sein werden. Den Mittagstisch am Donnerstag möchten wir noch in aller Ruhe miteinander ausarbeiten. Er würde allenfalls erst ab dem zweiten Quartal durchgeführt.

Nach drei Jahren konnten wir wieder einmal ein „grosses“ Schulfest durchführen. Es war ein schönes Fest und es hat gut getan zu merken, dass wir noch nicht aus der Übung gekommen sind. Als Dank für alle Mitarbeitenden wird von den Kindern und der Lehrerschaft am Quartalsabend ein Raclette serviert. 

Starten wir also in das neue Schuljahr und nehmen uns genug Zeit, um uns an all die Neuerungen zu gewöhnen.

Quartalsbrief „verwurzelt“

Nun haben wir zwei Jahre Pandemie praktisch ohne Covid-Erkrankungen oder Quarantänen durchgestanden, dann hat es uns doch noch erwischt. Mitte Februar wurden innerhalb zweier Wochen die meisten Schülerinnen und Schüler der Klasse positiv getestet. Dies hat unsere Sondersportwoche ziemlich durcheinan-der gebracht. Als wir uns einigermassen davon erholt hatten, kam die Kündigung von Ronny Rüefli… Es scheint mir, dass der gewöhnliche Schulalltag aus immer wieder neuen Ereignissen besteht, die an uns herantreten und die wir zu meistern haben.

Nach siebenjähriger Tätigkeit in unserer Schule wird uns Ronny Rüefli auf Ende Schuljahr verlassen. Eine neue Herausforderung an der Oberstufe in der Munzinger-Schule in Bern hat ihn weggelockt, bevor er hier Wurzeln schlagen konnte. Wir danken ihm von ganzem Herzen für die vergangene Zeit und wünschen ihm viel Freude am neuen Arbeitsort. Dadurch, dass seine Kinder noch bei uns in der Schule sind, wird er uns doch noch ein wenig erhalten bleiben.  Obwohl der Markt zurzeit völlig ausgetrocknet ist, und es schwierig ist Lehrkräfte zu finden, haben wir mehrere Anfragen und Bewerbungen für die Stelle gehabt. Franziska Marty, wohnhaft in Konolfingen, wird die Nachfolge von Ronny Rüefli übernehmen. Sie ist ausgebildete Primarlehrerin und hat bislang auf den verschiedensten Stufen und Fächern unterrichtet. Momentan arbeitet sie in der offenen Arbeit mit Kindern (DOK) in Bern. Wir sind froh, mit Franziska Marty eine kompetente und erfahrene Lehrkraft gefunden zu haben. 

Ein dichtes Programm erwartet uns in diesem Quartal. Es wird geprägt sein von unserem Theaterstück «Bahnhof Lindental». Mit den Schülerinnen und Schülern ein eigenes Theater auf die Beine zu stellen braucht viel Zeit und Geduld. Seit Jahresbeginn sind wir daran, eine Eigenkreation zum Thema „abgefahren“ zu entwickeln. Das Stück wird im Brückenpfeiler in der Stadt Bern der Partnerklasse aus Roggwil vorgeführt. Danach wird über die gemachten Erfahrungen ausgetauscht. Damit auch ihr in den Genuss dieses unterhaltsamen Stückes kommt, führen wir es fünf Mal in der Mühle von Vechigen auf. Grossen Dank gebührt Peter Glatz, der mit Zeit und Geduld den Schülerinnen und Schülern unheimlich viel beibringt. Näheres zu den Aufführungen wird folgen.

Das kommende Quartalsthema heisst „verwurzelt“. Wir wollen uns mit der wenigen Zeit, welche bleiben wird nebst dem Theater und dem Schulfest, einerseits mit dem Wachstum der Pflanzen und anderseits mit der eigenen Herkunft und Kultur befassen. Zudem werden sich die 5.- 9. Klassen in einer eigenständigen Arbeit zu einem selbstgewählten Thema vertiefen.

Anschliessend an die Hauptversammlung des Vereins findet nach langem wieder einmal eine kulturelle Veranstaltung statt. Zum Thema „verwurzelt“ wird Heinz Egger, Dendrochronolge aus Worb, uns in die Geheimnisse der Altersbestimmung von Holz einführen. Zu diesem Anlass und zum anschliessenden Zimmis sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Am Elternabend vom 16. Mai möchten wir das kommende Schuljahr planen (Stundenplan, Fahrplan und weitere Aenderungen). Dazu eingeladen sind alle, welche im neuen Schuljahr beteiligt sind.

Auch Schule werden wir in diesem Quartal halten. Wie gewohnt wird es für alle Klassen eine Lektüre geben. Die 2. und 3. Klasse liest „Frosch und Kröte“. Geschichten zweier Freunde mit viel Witz und Philosophie. Die 4. und 5. Klasse lesen „Matti und Sami“. Die beiden finnischen Geschwister wachsen in Deutschland auf, zügeln nach Finnland und kehren dann wieder nach Deutschland zurück. Wo ist man da noch zu Hause? Ein unterhaltsames Buch, in welchem den beiden Brüdern allerhand in den Sinn kommt, um immer wieder nach Finnland zurückzukehren. 
Alabama Moon wächst mit seinen Eltern im Wald, abgeschnitten von der Zivilisation, auf. Als die Eltern sterben, wird der Junge von den Behörden gejagt und in ein Heim gesteckt. Wie der Junge damit umgeht, wird die 6. und 7. Klasse erfahren. Die 8. und 9. Klasse bekommt es zum Abschluss mit einer Liebesgeschichte zu tun: «Keiner zwischen uns.»  Ein fesselnder Jugendroman über die inneren und äusseren Kämpfe einer Schulklasse.

Freuen wir uns also auf all die Ereignisse, welche auf uns zukommen und geniessen das Hier und Jetzt.

Quartalsbrief „Gemeinsam stark!“

Seit zwei Jahren sind wir auf der Suche nach Normalität. Wird sie in diesem Jahr zurückkehren? Bestimmt nicht! Wir wollen gar nicht die Normalität, die wir einmal hatten, sondern etwas Neues und bestimmt etwas Besseres als in der vergangenen Zeit. In diesem Sinn ist auch das Programm des kommenden Quartals zusammengestellt. Es wird alles andere als normal. 

Neu wird sein, dass Jacqueline Bauersfeld wieder in den Unterricht zurückkehren darf. Sie war vor Weihnachten an Corona erkrankt und gilt seither als genesen. Mit dem konsequenten Einhalten aller geltenden Massnahmen ist es ihr erlaubt, auch mit einem Visier den Textilunterricht zu erteilen. Nun hoffen wir sehr, dass dadurch wiederum Kontinuität in den Textilunterricht einkehren wird.

Die ersten beiden Wochen des Quartals wird ein zusätzlicher Schüler bei uns in der Klasse sein. Kian Jaussi besucht zurzeit die sechste Klasse und möchte Einblick in unseren Klassenalltag erhalten. 

Die ersten vier Wochen des Quartals wird auch Sarah Gauthier von der PH Delémont mit uns bestreiten. Es ist Teil der Ausbildung, dass die angehenden Lehrer und Lehrerinnen des BEJUNE (Bern-Jura-Neuenburg) ein Praktikum in deutscher Sprache absolvieren. Der Fokus liegt dabei im Ausüben der ersten Fremdsprache. Wir sind natürlich froh um eine weitere Mithilfe in unserem Schulunterricht. 

Gemeinsam stark lautet das neue Quartalsthema. Nebst dem Kennenlernen von politischen Gemeinschaftsformen wird das Hauptgewicht im sozialen Bereich liegen. Unsere Klasse macht mit im Theaterfrühling. Das heisst wir werden das kommende Quartal dazu brauchen, ein Theater selber zu erarbeiten, um es dann in der ersten Juniwoche im Brückenpfeiler-Theater in der Stadt Bern aufzuführen. Das Projekt wird somit ins vierte Quartal reichen. Geplant sind auch mehrere Aufführungen bei uns in der Schule oder in der Umgebung. Corona zum Trotz möchten wir dieses Projekt planen und sind guten Mutes eine Form zu finden, unser Theater aufzuführen. Dies hat zur Folge, dass der Quartalsabend im April nicht wie gewohnt durchgeführt wird. Das Theaterprojekt bedingt auch eine Verschiebung der Sondersportwoche.  Diese wird nämlich um eine Woche vorverschoben und findet somit vom 14. bis 18. Februar statt. Diese Verschie-bung wurde nötig, wegen der Begleitung und der Organisation des Projektes. Wir werden diese Woche einerseits intensiv für das Theater brauchen und anderseits mit sportlichen Aktivitäten abwechseln.

Für die Lektüre habe ich folgende Bücher zum Thema ausgesucht: Die zweite und dritte Klasse liest drei Abenteuer vom Drachen Kokosnuss. Mit seinen Freunden bestreitet der kleine Drache Abenteuer bei den Dinosauriern und im Dschungel. Die vierte Klasse bekommt es mit Hund Müller zu tun. Helmut schämt sich zu Beginn mit Herrn Müller auf die Strasse zu gehen. Doch mit der Zeit  bilden die beiden ein gutes Team in der Verfolgung einer Drogenbande. Die fünfte Klasse liest „Acht Münzen und eine magische Werkstatt“ mit Stuart Horten. Auch Stuart ist gar nicht glücklich darüber, dass die Zwillingsmädchen des Nachbarhauses sich in seine Untersu-chungen der magischen Zaubertricks mischen. Doch auch in diesem Fall können sie die kniffligen Aufgaben schlussendlich nur gemeinsam lösen. Für die sechste und siebte Klasse gibt es das Buch „Für immer Alaska“. Parker muss ihren geliebten Hund weggeben damit dieser, Sven,  einem Jungen ihrer Klasse, beisteht im Umgang mit seiner Epilepsie. Es geht auch hier darum, gemeinsam einen Weg zu finden, der für alle gut ist. In „Diebe“ lesen die 8. und 9. Klasse von elternlosen Kindern, die sich zusammentun, um in der südame-rikanischen Grossstadt zu überleben. Eine sehr berührende Geschichte in einem extrem schwierigen Umfeld.

Wir wünschen euch allen ein schönes und erlebnisreiches und nicht normales 2022